Wie viel Tee kann man am Tag trinken?

Wie viel Tee am Tag?

Vor allem kleine Kinder und ältere Menschen vernachlässigen sehr oft das Trinken. Das kann jedoch sehr schnell negative Folgen sowohl auf das Gehirn als auch auf die Organe haben. Aber warum ist das eigentlich so und kann man auch Tee anstatt Wasser trinken? Wie viel Tee darf man am Tag trinken?

Deshalb ist es wichtig viel zu trinken

Der menschliche Körper besteht zu etwa 70 Prozent aus Wasser, was einer Menge von ungefähr 43 Litern entspricht. Über den Tag verteilt scheidet er zwischen zwei und drei Litern Flüssigkeit wieder aus. Dieser Verlust muss natürlich wieder aufgefüllt werden, weshalb es der Spruch: „Trinken ist wichtig“ sehr gut trifft. Insgesamt benötigt der Körper dementsprechend rund 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag um den Verlust wieder auszugleichen. Man sagt jedoch, dass wir allein schon durch die Nahrungsaufnahme circa einen Liter zu uns nehmen. Dementsprechend sollte man über den Tag verteilt etwa 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken. Da der Körper im Sommer durch das Schwitzen fast doppelt so viel Flüssigkeit verliert als sonst, sollte man an heißen Tagen mindestens zwei Liter trinken.

Des Weiteren benötigt unser Körper Wasser, damit das Blut richtig fließen kann. Durch die Blutbahnen werden der Sauerstoff und die Nährstoffe transportiert, die unseren Kreislauf stabil halten und die Konzentration fördern. Wenn man zu wenig getrunken hat lässt die Gehirnleistung nach und es machen sich Kopfschmerzen und Müdigkeit breit.

Doch nicht nur innerlich benötigen wir Flüssigkeit, auch unsere Haut ist davon abhängig. Ist der Flüssigkeitshaushalt nicht ausgeglichen, verliert die Haut ihre Elastizität. Wer ausreichend trinkt, verleiht seiner Haut also ein strafferes und schöneres aussehen.

Es kommt auf die Teeart an

Wirklich bedenkenlos und uneingeschränkt kann man eigentlich nur Früchtetee trinken. Bei Schwarztee, Grüntee und Kräutertee sollte man es nicht übertreiben und nur in Maßen genießen. Schließlich enthalten grüne und schwarze Tees Koffein und es würde wahrscheinlich auch niemand auf die Idee kommen, seinen Flüssigkeitsbedarf ausschließlich mit Kaffee zu decken. Die Auswirkungen des Koffeins in Tee sollten nicht unterschätzt werden.

Grüner Tee

Für handelsübliche Sorten Grüntee wird eine tägliche Menge von ungefähr einem Liter, was etwa drei Tassen á 0,3 Litern entspricht, als unbedenklich eingestuft. Dabei sollte man jedoch immer den Koffeingehalt des Tees berücksichtigen und auf seinen Körper hören. Jeder Mensch ist anders und sollte für sich selbst abschätzen, wie viel von grünem Tee ihm guttut und. Am Abend kann man auch beispielsweise auf unseren Teeinarme Grüntee Bancha zurückgreifen.

Schwarzer Tee

Bei Schwarztee kommt es immer auf die Verträglichkeit an. Der Anteil an Koffein ist mit 60 bis 70 mg pro Tasse deutlich geringer als bei Kaffee, wirkt sich im Gegensatz aber ganz anders aus. Das Teein wirkt im Körper erst später, dafür aber länger. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat eine Menge von etwa 400 mg Koffein am Tag als unbedenklich eingestuft. Danach könnte man also circa sechs bis sieben Tassen Schwarztee trinken, was rund einen Liter ergibt.

Kräutertee

Bei Kräutertee wird dazu geraten immer wieder die Sorte zu wechseln umso Nebenwirkungen durch einen erhöhten Genuss zu umgehen. Vor allem bei Arzneitees sollte man sich an die Empfehlungen des Arztes beziehungsweise des Apothekers oder an die Angaben auf der Verpackung halten.

Schwangere sollten aufpassen

Zusätzlich zur Teeart sollten auch bestimmte Personengruppen wie Schwangere ihren Teekonsum ganz genau kontrollieren. Denn zu viel Koffein schadet nicht nur der Frau selbst, sondern auch ihrem ungeborenen Kind. Daher wird Schwangeren empfohlen nicht mehr als zwei Tassen Kaffee am Tag zu trinken. Für Grün- und Schwarztee gilt eine Höchstgrenze von circa drei Tassen, die nicht überschritten werden sollte. Des Weiteren sollten Tees mit Himbeerblättern, Zimt oder Nelken erst zum Ende einer Schwangerschaft getrunken werden, da sie möglicherweise eine Wehenfördernde Wirkung besitzen.

Doch auch während der Stillzeit ist noch immer Vorsicht geboten. Sowohl Salbei als auch Pfefferminze können die Milchproduktion hemmen. Ein Fenchel-Anis-Kümmel Tee hingegen wird empfohlen um eben diesen anzuregen.

Fazit

Viel hilft nicht immer viel – das gilt auch für den als sehr gesund geltenden Tee. Man sollte den Genuss von Tee, egal um welche Sorte es sich handelt, nicht übertreiben. Und wenn man es genau nimmt, schmeckt der Tee doch auch am besten, wenn man ihn ganz bewusst und in aller Ruhe genießen kann. Ein zu viel würde den Lieblingstee nach einer gewissen Zeit einfach uninteressant machen und die gute Tasse würde ihren Zauber verlieren.

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