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Kaffee

Das schwarze flüssige Gold gilt hierzulande als das Genussmittel Nummer Eins. Ohne eine heiße Tasse des dunklen Getränkes kommen die meisten Menschen morgens nicht in Gang. Andere wiederum lehnen den Genuss kategorisch ab – Die Rede ist natürlich von Kaffee. Das unvergleichliche Aroma und die vielseitigen Zubereitungsarten wie Espresso, Cappuccino, Macchiato, Americano oder Mokka machen den Rohkaffee zu einem der wichtigsten Handelsgüter der Welt. Die Tradition des Kaffeetrinkens reicht zurück bis ins 9. Jahrhundert und seine Geschichte ist mit zahlreichen Legenden, Mythen und Behauptungen gespickt.

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Das schwarze flüssige Gold gilt hierzulande als das Genussmittel Nummer Eins. Ohne eine heiße Tasse des dunklen Getränkes kommen die meisten Menschen morgens nicht in Gang. Andere wiederum lehnen den Genuss kategorisch ab – Die Rede ist natürlich von Kaffee. Das unvergleichliche Aroma und die vielseitigen Zubereitungsarten wie Espresso, Cappuccino, Macchiato, Americano oder Mokka machen den Rohkaffee zu einem der wichtigsten Handelsgüter der Welt. Die Tradition des Kaffeetrinkens reicht zurück bis ins 9. Jahrhundert und seine Geschichte ist mit zahlreichen Legenden, Mythen und Behauptungen gespickt.

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Die Ziegenhirten von Kaffa

Wie genau und von wem der erste Kaffee entdeckt wurde, lässt sich heute nicht mehr ermitteln. Seinen Ursprung hat Kaffee vermutlich in Äthiopien, aus der namensgebenden Region Kaffa. Dort soll laut einer Legende ein Hirte auf die anregenden Bohnen gestoßen sein, weil seine Ziegen nach dem Genuss der roten Kaffeekirschen bis tief in die Nacht hinein aufgeregt herumsprangen. Der Hirte „Kaldi“ soll eine der Früchte probiert haben und sie angewidert ins Feuer gespuckt haben. Kurz darauf breitete sich der unwiderstehliche Duft eines gerösteten Kaffees aus.

In einer anderen Erzählung haben die Hirten von Kaffa Mönchen aus dem nahegelegenen Kloster ihr Leid geklagt. Die Ziegen wären ungewöhnlich agil und fänden auch in der Nacht keine Ruhe. Der Maronitenmönch „Naironus Banesius“ wurde neugierig und beobachtete die Viehherde und ihr sonderbares Verhalten. Als er sah dass die Tiere die grünen, gelben und roten Früchte einer dunkelgrünen Pflanze aßen, bereitete sich der Mönch einen Sud aus Teilen der Pflanze zu. Sofort bemerkte er, dass er sich belebt fühlte und seine Müdigkeit schwand. Durch das Getränk war es ihm möglich die ganze Nacht wach zu bleiben und seinen Gebeten nachzugehen.

Die Reise der Kaffeebohnen

Die Kaffee Zubereitung findet heute in Äthiopien zum Großteil noch genauso statt wie bereits vor vielen hundert Jahren. Die Kaffeebohnen werden in einer großen Pfanne geröstet und anschließend gemörsert. Das Kaffee Pulver wird schließlich mit Wasser und Zucker aufgekocht. Die Zubereitungsart und der daraus entstehende Kaffee gilt als sehr intensiv und ist nichts für schwache Mägen.

Die ersten Anbaugebiete entstanden in Arabien und die Stadt Mokka, aus welcher die gleichnamige Bohnenmischung und Zubereitungsart stammt, war viele Jahre lang das Zentrum des Kaffeehandels.

Die ersten Kaffeehäuser entstanden etwa um das 16. Jahrhundert im arabischen Raum. Erst ein weiteres Jahrhundert später schwappte dieser Trend über den arabischen Tassenrand nach Europa und die ersten Kaffeehäuser eröffneten in Venedig, später in London und Wien und schließlich auch in Paris. Im Jahr 1673 folgte letztendlich auch Deutschland mit einem Kaffeehaus in Bremen. Kaffee konnte sich zunächst nur der Adel mit viel Geld und Zeit leisten. Und um seinen Stand in der Gesellschaft zu demonstrieren, traf man sich zum Kaffeeklatsch in einem der Kaffeehäuser.

Der Siegeszug des Kaffee in drei Wellen

Die erste Welle
Bis zur Liberalisierung des Kaffee in den 1930er Jahre, blieb das schwarze Gold für den Ottonormal Bürger unerschwinglich. Die Osmanen hüteten ihre Pflanzen und Setzlinge wie einen Schatz, sodass sie bis zu diesem Zeitpunkt das Monopol im Anbau des Kaffees besaßen. Einigen Europäern gelang es jedoch schließlich einige Kaffeesetzlinge zu stehlen, um sie in der Karibik sowie in Mittel- und Südamerika zu kultivieren. Der endgültige Durchbruch des Kaffees in Europa begann allerdings in Brasilien. Von dort aus verbreitete sich das Getränk und auch normale Bürger konnten sich eine Tasse in den örtlichen Kaffeehäusern leisten.

Noch im selben Jahrhundert wurde der bis heute beliebte Instant-Kaffee erfunden, sodass für die Zubereitung nicht mal mehr eine Kaffeemaschine benötigt wurde. Auch wenn dennoch häufiger ein Kaffeefilter zum Aufbrühen verwendet wurde, zeigt die Erfindung des löslichen Kaffees, dass es in der First Wave hauptsächlich um den schnellen Koffeinkick als um den Genuss ging. Es wurde wenig Wert auf gute Qualität und Aroma gelegt. Weder die Händler noch die Käufer interessierten sich für die Herkunft oder den Geschmack. Hauptsache Kaffee – mit einer möglichst dunklen Röstung und so stark wie möglich.

Die zweite Welle
Die Second Wave der Kaffeegeschichte begann mit der Eröffnung der ersten Kaffeebar durch den Niederländer Alfred Peet. Der 1920 geborene Niederländer wuchs mit Kaffee auf und beschloss nach einer Weltreise, die ihn unter anderem auch durch die USA führte, die Geschichte des Kaffees neu zu schreiben. Mit seiner ersten Coffeebar begann er selbst Kaffee zu rösten und an andere Unternehmen zu verkaufen. Seine Spezialität war eine vollmundige und dunkle Röstung. Unter den Abnehmern befand sich auch ein Unternehmen aus Seattle, das die Kaffeekultur mit der Eröffnung einer Café-Kette weltweit prägen sollte.

Ab 1982 gelang dem Unternehmen der internationale Durchbruch und der Kaffeeentwickelte sich vom schnellen Koffeinkick zum Genussmittel. Es wurde auf eine hohe Qualität der verwendeten Kaffeebohnen geachtet und Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder Macchiato wurden frisch zubereitet.

Bis sich der Trend von Spezialitätenkaffee auch in Deutschland durchsetzen konnte, dauert es allerdings noch einige Jahre. Zwar konnten man in einigen Restaurants bereits Cappuccino bestellen, doch lies Zubereitung und der Geschmack kein Liebhaberherz höher schlagen. Der feine Milchschaum war hierzulande lediglich ein Sahnehaufen, der mit einer Schicht Kakaopulver optisch aufgebessert wurde.

Die dritte Welle
Die Third Wave startete in den Vereinigten Staaten nachdem kleine Kaffeeröstereien erkannten, dass die Konsumenten immer mehr Wert auf Qualität und Geschmack legten. Kaffeeröster begannen in die Anbaugebiete zu reisen um sich ein Bild vom individuellen Geschmack eines jeden Landes zu machen. In dieser Zeit entwickelte sich auch vermehrt der „Direct Trade“ Gedanke, bei dem es um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kaffeebauern und Röstereien und einen nachhaltigen Anbau des Kaffees geht.

Die Kaffee Nachfrage veränderte sich vom Massenprodukt mit einem Jahr für Jahr gleichbleibenden Geschmack, zum Liebhaber Getränk mit charakteristischen Eigenschaften durch die jeweilige Anbauregion. Kaffeeliebhaber bekamen so die Möglichkeit exklusive Mischungen aus kleinen Gebieten oder ausgewählte Sorten einer einzigen Farm zu probieren.

Mit der dritten Welle wurde das Zubereiten einer Tasse Kaffee zu einer regelrechten Zeremonie. Kaffeemaschinen wurden weiterentwickelt und in den Cafés bewiesen die Baristas das Kaffee aufbrühen aus mehr als nur heißes Wasser über etwas Kaffeepulver schütten bestand. Der extreme Aufwand für eine Tasse Kaffee wurde damit rechtfertigt, dass sich nur auf diese Weise das volle Aroma und der wahre Geschmack entfalten könne. Auch die Hersteller erkannten den Trend und entwickelten vermehrt Siebträger für das heimische Barista Feeling.

Hochland und Tiefland Kaffeebohnen – Arabica oder Robusta?

Weltweit existieren mehr als 100 verschiedene Kaffeesorten, wovon die beiden Sorten Arabica und Robusta zu den bekanntesten zählen und die größten Marktanteile besitzen. Dabei ist die Robusta Tieflandbohne als minderwertiges Füllprodukt verschrien, wohingegen Kaffee aus 100 % Arabica-Bohnen das Maximum an Genuss darstellen soll.

Robusta – der Name ist Programm

Die Pflanzen der Robustabohnen machen ihrem Namen alle Ehre. Sie wachsen in niedriegen Höhenlagen ab etwa 200 Metern und resistenter gegen äußere Einflüsse. Temperaturen von bis zu 36 °C, starke Sonneneinstrahlung oder auch Insekten können der robusten Pflanze nur wenig anhaben. Des Weiteren sind sie ertragreicher als ihre Arabica Verwandten. Die Robusta Kaffeebohnen haben ein fast rundliches Aussehen mit einem eher geraden, breiten Schnitt in der Mitte.

Der Geschmack eines reinen Robusta Kaffees hat etwas von dunkler Schokolade mit einer erdigen und etwas bitteren Note. Die Süditaliener schätzen das kräftige Aroma der Bohnen, das zusammen mit Zucker einen zarten Hauch von Karamell erzeugt. Aus diesem Grund enthalten traditionelle Espresso-Mischungen oft einen großen Anteil Robusta. Des Weiteren enthält Robustakaffee doppelt so viel Koffein wie Arabica.

Arabica – Grundlage für Spezialitätenkaffee?

Die Arabica Pflanzen werden in höheren Lagen von 600 bis 2.300 Metern angebaut. Durch die Höhenlage wird das Wachstum und der Reifeprozess der Kirschen verlangsamt, wodurch sie komplexere Aromen entwickeln. Arabica Pflanzen bevorzugen einen schattigen Platz ohne direktes Sonnenlicht mit einer konstanten Temperatur zwischen 15 und 25 °C. Wetterumschwünge, Dürren und Frost vertragen die Pflanzen nur schlecht. Die Arabica-Bohne ist für ihre ovale Form und den schmalen S-förmigen Schnitt in der Mitte bekannt.

Ein Arabica-Kaffee weist einen vollmundigen Geschmack mit einer feinen Fruchtnote und einem leichten Nuss-Aroma auf. Seine Crema ist haselnussbraun bis rötlich und er ist im Gegensatz zum Robusta weniger bitter. Der niedrige Koffeingehalt und der geringere Säure Anteil machen den Arabica für die meisten bekömmlicher als den Robusta.

Die richtige Bohne für Ihren Kaffee

Der unverfälschte Charakter und das volle Aroma des Kaffees, sowie die eigene Note der Kaffeerösterei, steckt nur in der ganzen Kaffeebohne. Und genau aus diesem Grund erhalten sie bei uns nur ausgewählte Kaffeesorten von sorgfältig ausgesuchten Röstereien aus Deutschland die ihr Handwerk verstehen.

Bei der Auswahl der richtigen Bohnen ist uns jedoch nicht nur wichtig wo diese geröstet werden, sondern vor allem auch vorher sie stammen. Dabei legen wir großen Wert auf einen nachhaltigen Anbau in den Kaffeeplantagen und einen bewussten Umgang mit den zu Verfügung stehenden Ressourcen. Doch nicht nur der Kaffee an sich liegt uns am Herzen – es sind in erster Linie die Menschen die am Produktionsprozess beteiligt sind und ohne die es unseren Kaffee gar nicht gäbe.

Unser Name steht für exzellente Qualität, hocharomatischen Genuss und einen fairen Handel. Sie erhalten in unserem Kaffee Shop hochwertige Kaffeebohnen für alle Arten der Zubereitung. Sie können mit unserem Bohnen einen frisch gebrühten Kaffee aus dem Kaffeevollautomaten, einem Siebträger oder der Filtermaschine genießen. Dabei ist es ganz Ihnen überlassen ob Sie sich für einen Espresso, Macchiato, Americano, Mokka oder Cappuccino entscheiden. Die Stärke Ihres Kaffees bestimmen Sie dabei über die Menge der Bohnen und des Wassers. So können Sie sich Ihren Kaffee ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse und Ihren Geschmack anpassen.

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